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An den Füßen von Landwirten

Eric de Gouville ist ein Landwirt der zweiten Generation im Département Landes, das im Südwesten Frankreichs liegt. Er übernahm 1998 das Land und den Betrieb, den sein Vater 1969 gründete. Die Landwirtschaft in Frankreich hat sich in den letzten 50 Jahren drastisch verändert. Landwirte kennen den Boden und seine Eigenschaften besser und setzen Technologien ein, um ihre Effizienz zu steigern. Eric de Gouville spricht mit uns darüber, wie sich diese Änderungen auf ihn und seinen Alltag auswirken.

Welche Nutzpflanzen bauen Sie an?

Wir spezialisieren uns auf die Gemüseproduktion und bauen Erbsen, Brechbohnen, Karotten und Zuckermais an. Für niederländische Landwirte pflanzen wir außerdem Pflanzenzwiebeln, die wir nach einiger Zeit wieder ausgraben. Meine Tochter ist in den Betrieb eingestiegen und konzentriert sich hauptsächlich auf den ökologischen Anbau, den wir weiter ausbauen möchten. Sie baut Bio-Bohnen, Kartoffeln und zum ersten Mal in diesem Jahr auch Zuckermais an. Wir möchten diesen Teil unserer Produktion weiter ausbauen. Denn der Weg zum Markt ist kürzer und ohne Umwege über Genossenschaften und die üblichen Großhändler. Wir erhoffen uns davon einen enormen Mehrwert für unseren Betrieb.

An den Füßen von Landwirten

Was zeichnet den Boden in Landes aus?

Der Boden unseres Betriebs besteht hauptsächlich aus Schwarzerde, die für unsere Region typisch ist. Dieser schwarze sandige Lehmboden bietet ausgezeichnete Wachstumsbedingungen für Pflanzen, da er über eine extrem gute Wasserdurchlässigkeit verfügt. Außerdem ist er mit Nährstoffen von zersetzten Blättern, Wurzeln und allen anderen Pflanzenstoffen aus vorherigen Vegetationsperioden angereichert. Der Boden ist also äußerst reich an Nährstoffen und organischen Stoffen, was den Anbau in der kommenden Saison fördert.

Im Sommer müssen wir die Pflanzen bewässern, um sicherzustellen, dass sie genug Wasser bekommen. Im Winter wird der Boden entwässert, um eine Staunässe zu vermeiden.

Inwiefern hat sich die Technologie in den letzten zehn Jahren geändert?

Die in der Landwirtschaft eingesetzte Technologie hat sich drastisch verändert und hat sich seit der Zeit, in der mein Vater mit der Landwirtschaft begonnen hat, enorm weiterentwickelt. Die Technologie ist ein fester Bestandteil unseres Alltags, sie ist allgegenwärtig, zum Beispiel in unseren Traktoren und Düngestreuern. Vom Smartphone aus können wir unsere Bewässerungsanlagen steuern, sie ein- und ausschalten und den Wassergehalt beobachten. Mit Sonden können wir den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens überwachen und entscheiden, ob wir den Boden bewässern sollten oder nicht.

On the feet of our farmers

Außerdem haben wir Technologie, mit der wir den Nährstoffgehalt und den Wasserverbrauch unserer Bestände ermitteln können. Dadurch können wir die Produktion beobachten und unsere Effizienz steigern.

Darüber hinaus zeigen uns Ertragskarten, die mit unseren Mähdreschern verbunden sind, welche Felder am ertragreichsten sind.

So wissen wir immer genau, wie viel wir in einem bestimmten Abschnitt geerntet haben. Wo fiel die Ernte höher aus und wo war sie geringer. Dadurch können wir Ressourcen wie Düngemittel, Samen und Wasser gezielter und präziser einsetzen. Auf diese Weise verhindern wir die Bodenverunreinigung und verringern unseren Verbrauch.

Dies ist ein wirklich spannender Teil unserer Arbeit und Technologie ist aus der modernen Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken.

Warum sind Ihre Stiefel so wichtig?

Stiefel sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausrüstung, genau wie Hosen und Jacken. Wir tragen sie den ganzen Winter lang. Denn der Boden ist morgens nass vom Tau oder wenn es regnet. Trockene Füße sind das A und O. Dafür brauchen wir Stiefel, die bequem sind und wie angegossen passen.“ Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, möchte abends keine wunden Füße. Im Winter ist es kalt. Stiefel müssen die Füße warm halten. Die Cérès Stiefel sind gefüttert und schützen perfekt vor der Kälte. Aber es kommt auch auf den Support und Komfort beim Gehen an.“ 

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